AZV Götzenthal
Hainichen Nr. 13 a
04639 Gößnitz
Telefon:
Fax:
03764 / 79 19-0
03764 / 79 19-19

Aktuelle Informationen

Die Verwaltung des Abwasserzweckverbandes Götzenthal bleibt am 04.10.2019 geschlossen.

In Havariefällen erreichen Sie unseren Bereitschaftsdienst wie gewohnt unter der Tel.-Nr. 0172 - 37 14 751.

Wichtige Kundeninformation zur Fäkalienentsorgung im Verbandsgebiet

 

Aufgrund einer neuen öffentlichen Ausschreibung der Dienstleistung zur Fäkalienentsorgung aus abflusslosen Gruben und Kleinkläranlagen im Verbandsgebiet des AZV Götzenthal wird ab dem

 01. Januar 2018

 eine neue Firma die Entleerung der Abwasseranlagen übernehmen. Hierbei handelt es sich um die Firma:

 SSD Entsorgung & Rohrreinigung GmbH

Am Wetterkreuz 3

08451 Crimmitschau

 

Ansprechpartner:

Frau Klein oder Frau Rahnfeld, Telefon 03762 942155

 

 Alle weiteren Entsorgungsmodalitäten bleiben wie bisher bestehen:

-       Schriftliche Information des AZV an alle Kunden mit mechanischen und vollbiologischen Kleinkläranlagen, in welchem Zeitraum die Fäkalschlammentsorgung im Objekt erfolgt.

-       Die Leerung von abflusslosen Gruben mit Stand der Technik kann selbständig bei der Entsorgungsfirma angemeldet werden.

-       Die Abrechnung der Fäkalienentsorgung erfolgt weiterhin über den AZV Götzenthal.

 

Fragen können Sie beim AZV Götzenthal auch gern telefonisch unter 03764 79190 klären.  

Am Gründonnerstag – an dem endlich das Wetter mitspielte – starteten die Mädchen und Jungen der Klasse 3b der Friedrich-Engels-Grundschule Meerane zu einem sehr informativen Ausflug in die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Götzenthal.

In den vorangegangenen Tagen hatten die Kinder in der Schule viel Wissenswertes zum Thema „Wasser“ erfahren, vor allem auch, dass Wasser nicht endlich ist. Mit viel Interesse beteiligten sie sich am Thema und an verschiedenen Experimenten. Der Unterrichtsgang zum Klärwerk stellte den Höhepunkt zum bisher Gelernten dar. „Die Kinder erlebten selbst, welchen aufwendigen Weg das von uns allen verschmutzte Wasser nehmen muss, um als geklärtes Wasser seinen Weg im ‚Meerchen‘ fortzusetzen. Herr Blümel und Frau Lory informierten sehr anschaulich den Weg des schmutzigen bis zum geklärten Wasser und damit auch die so wichtige Arbeit der Mitarbeiter der Kläranlage. Vielen Dank an alle Mitarbeiter für die jeden Tag von ihnen zu leistende Arbeit und den schönen Unterrichtstag!“, so informierte die Schule.

tl_files/content/dokumente/bilder/Schulklasse 2016/RIMG0211.JPGAusstellungsstück - alter Schieber tl_files/content/dokumente/bilder/Schulklasse 2016/RIMG0213.JPG im Hintergrund - Schneckenhebewerk

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Räumerwagen des Nachklärbeckens

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Bandeindicker 

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die Schüler beobachten die "kleinsten" Arbeiter der Kläranlage

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auf dem Heimweg

Fotos: Schule

Seit Jahren nutzen die Schulen in Meerane gerne das Angebot des AZV Götzenthales, die Zentrale Kläranlage Meerane mit Schulklassen zu besichtigen. In der Regel melden sich 3., 4. oder 5. Klassen an, die sich im Unterricht gerade mit dem Thema Wasser und Abwasser befassen. Auch eine 8. Klasse des Gymnasiums hat im Rahmen des Leistungskurses Biologie einen Projekttag auf der Kläranlage genutzt, um die Kenntnisse zum Thema Abwasseraufbereitung zu vertiefen. Und sogar in der Ferienzeit kommen Kinder innerhalb der Ferienbetreuung zu einem interessanten Ausflug auf die Kläranlage Meerane.

In den letzten Wochen waren z.B. die 3. Klassen der Friedrich-Engels-Grundschule Meerane und der Evangelischen Grundschule St. Martin in Meerane bei uns zu Besuch. Unsere Mitarbeiter bemühen sich, den Kindern die einzelnen Stationen der Abwasserreinigung anschaulich zu erläutern. Gleichzeitig möchten wir bereits bei den Kindern ein Verständnis dafür wecken, welche Artikel nicht über die Toilette und die Abwasserkanäle entsorgt werden dürfen. Das funktioniert am besten an den Stationen Grob- und Feinrechen, wo solche Artikel in Mengen aus dem Abwasser gefiltert werden, um sie dann gesondert zu entsorgen. Andere Stoffe, die die Rechenanlagen noch passieren, können dann zum Teil im Sand- und Fettfang zurückgehalten werden. Danach kann der Weg des Abwassers durch die Belebungs- und Nachklärbecken sowie die Aufbereitung des Klärschlammes nachvollzogen werden.

Großes Interesse besteht im Allgemeinen auch bei den Einblicken ins betriebseigene Labor, wo die Schüler die kleinsten „Mitarbeiter“ des AZV Götzenthal, die Mikroorganismen, unter dem Mikroskop bei der Arbeit beobachten können.

Dass wir mit diesen interessanten Führungen offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen, merken wir an den Reaktionen der Schüler. Im Nachgang zu den letzten Besichtigungen erreichten uns z.B. E-mails, Briefe und Bilder, die sich nochmals mit den besprochenen Themen beschäftigen und die Sichtweise der Kinder aufzeigen. Es freut uns, dass sich die Schüler so interessiert mit diesem „anrüchigen“ Thema auseinandersetzen und wir bedanken uns für die schön gestalteten Zuschriften und die tollen Fotos.

 

DIe Klasse 3 b der Friedrich-Engels-Schule zu Gast auf der Kläranlage Meerane

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Arbeiten von Schülern der 3. Klasse der Evangelischen Grundschule

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Am 8. August 2013 ist die Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes in Kraft getreten.

Mit Ablauf des 31. Dezember 2015 erlöschen alle wasserrechtlichen Erlaubnisse für Einleitungen aus Kleinkläranlagen, die nicht dem Stand der Technik (Vollbiologie) entsprechen.

Die Einleitung aus solchen Anlagen ist ab dem 1. Januar 2016 unerlaubt und nicht mehr zulässig.

Gemäß der seit 2007 geltenden Kleinkläranlagenverordnung des Freistaat Sachsen muss bis spätestens 31. Dezember 2015 die erforderliche Anpassung bestehender Kleinkläranlagen und Einleitungen an den Stand der Technik erfolgt sein. Dies gilt sowohl für die Neuerrichtung als auch für bestehende Altanlagen. Der Stand der Technik bei Abwassereinleitungen ist eingehalten, wenn die Reinigung vollbiologisch erfolgt.

Für die Nutzer abflussloser Gruben gilt, dass am 1. Januar 2016 alles anfallende Schmutzwasser diesen abflusslosen Gruben zuzuführen ist.

Darauf wurde bereits in zahlreichen Veröffentlichungen hingewiesen.

Der Freistaat Sachsen fördert die Umrüstung und den Ersatz der Kleinkläranlagen, die nicht dem Stand der Technik entsprechen. Grundstückseigentümer, deren Liegenschaften nicht an einen öffentlichen Kanal angeschlossen werden, können sich an den zuständigen Abwasserzweckverband wenden und Fördermittel beantragen.

Die betreffenden Betreiber der Kläranlagen sollen aufgrund des nur noch kurzen verbleibenden Zeitraums bis 31. Dezember 2015 umgehend mit den Vorbereitungen der Sanierung bzw. dem Ersatz der vorhandenen Kläranlage beginnen und die entsprechenden Schritte einleiten.

Der Zeitaufwand für die Auswahl der entsprechenden vollbiologischen Kläranlage, für die Beantragung der Fördermittel und für das Erlaubnisverfahren, wenn das Abwasser in ein Gewässer eingeleitet wird, ist dabei zu berücksichtigen.

Die Erlaubnis ist bei der Unteren Wasserbehörde im Landratsamt Zwickau, 08412 Werdau, Zum Sternplatz 7, zu beantragen.

Es wird auf die Möglichkeit der Beratung im Bildungs- und Demonstrationszentrum Leipzig  (www.bdz-abwasser.de) verwiesen, auf dessen Versuchsfeld verschiedene Anlagen im Betrieb betrachtet und deren Vor- und Nachteile hinterfragt werden können.

Umweltamt
Untere Wasserbehörde

 

Der Abwasserzweckverband Götzenthal (AZV) hat am 18. September 2013 die Ortskläranlage Wünschendorf in Tettau/Gemarkung Wünschendorf offziell eingeweiht. Die AZV Geschäftsführerin Sabina Wellnhofer und Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer in seiner Eigenschaft als AZV-Verbandsvorsitzender begrüßten die Gäste, darunter zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner von Tettau/Gemarkung Wünschendorf.

Die Kläranlage mit Scheibentauchkörper läuft seit einem Monat im Probebetrieb, der damit erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Derzeit sind sieben Grundstücke mit 18 Einwohnern angeschlossen, für insgesamt bis zu 80 Einwohner ist die Kläranlage konzipiert.

Bürgermeister Professor Dr. Ungerer freute sich, dass das Projekt nun realisiert werden konnte, für das sich Schönbergs Bürgermeister Dietmar Öhler und Schönberger Gemeinderäte mit Nachdruck eingesetzt hatten.

Den interessierten Besuchern erläuterten Christine Wilfling, Technische Leiterin des AZV, und Frank Blümel, Leiter Abwasserbeseitigung, sowie die Vertreter der Fachbüros die Funktionsweise der Kläranlage. Insgesamt knapp 240.000 Euro hat der AZV in die Planung und Realisierung der Anlage investiert.

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AZV-Geschäftsführerin Sabina Wellnhofer und Bürgermeister
Professor Dr. Lothar Ungerer als AZV-Verbandsvorsitzender
begrüßten die Gäste zur Einweihung der Ortskläranlage
Wünschendorf.
 
Neugierige Blicke wurden auch in den Pumpenschacht
geworfen. Das hier ankommende Abwasser
wird über eine Druckleitung zur ca. 60 Meter entfernten
Kläranlage Wünschendorf gepumpt.
 
 
 
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Blick in das Innere der Kläranlage.
 
Den interessierten Besuchern wurde die Funktionsweise
der Kläranlage erläutert.

Fotos: Hönsch